Zu 1.): In der Beschreibung bei g.labs steht:
Wirtschaftssimulator, Vorbild 1984... da haben viele sich erhofft, das gute alte OI wiederzufinden. Von dem entfernen wir uns aber mit Riesenschritten. Den die Sabotage war im Vorbild nie so integriert wie hier.Oil Imperium 2006 ist ein MMOG (Massively Multiplayer Onlinegame) auf Basis der Browsertechnologie. Keine Installation, kein Medienbruch...einfach Link eintippen und loslegen! Es handelt sich hierbei um einen Wirtschaftsimulator rund um den fossilen Brennstoff Öl nach dem alten Vorbild von 1984 aus dem Hause "Reline".
Wenn ich z.B. hingehen würde, und ein Online-Spiel entwickle dass ich "Doom Online" nenne, dann erwecke ich auch damit eine Erwartungshaltung. Wenn sich dann herausstellt, dass es eine Simulation von Online-Häkeln ist, dann fühlen sich viele User verschaukelt. Und genauso ist es hier. Man nimmt Bezug auf ein Vorbild, entfernt sich dann aber davon. Und genau das macht viele User ärgerlich und wütend. Mir persönlich ist es egal, ob ich weggebombt werde, oder nicht. Denn ich sitze nur noch mein Abo ab, bevor ich aufhöre. Aber was mich ärgert ist, dass man bei mir falsche Erwartungen geweckt hat, und die dann nicht erfüllt hat.
2.) Schlechtes Design: Ich behaupte, OI ist schlecht designed worden und viele Aenderungen/Erweiterungen wurden nicht durchdacht und/oder nicht richtig getestet.
Nehmen wir als Beispiel das Skillen eines Sabos. Ich denke, bei g.labs hätte keiner gedacht, dass irgendjemand 100 EUR oder mehr investiert, nur um sich einen Super-Sabo zu züchten. Mit dem Problem konfrontiert konnten sie aber nicht mehr zurück. Denn damit würde man einen sehr, sehr guten Kunden verärgern. Also müssen sie momentan schauen, was das kleiner Uebel ist. Die Super-Sabos schwächen, die Abwehr stärken oder einfach so lassen wie es ist. Egal wie sie sich entscheiden, irgendjemand wird angepisst sein, weil er nämlich seinen Aufbau unter anderen Gesichtspunkten gemacht hat.
Ich sage nicht, was SWIZZ macht ist falsch. Sie nutzen einfach die Möglichkeiten aus, die das Spiel bietet. Und erfahren wie sie sind, erkennen sie natürlich auch die Schwachstellen. Saboteure sind z.B. fast unfehlbar, d.h., man kann sie nicht fangen. Egal ob da 500 oder 1000 Wachleute stehen, der Saboteur hat Erfolg, oder nicht. Aber verlieren kann man ihn nie. Deshalb ist eine Investition (egal ob durch Zeit oder durch Geld) sicher. Anders die Agenten. Die können ja gefangengenommen werden. Aber ich denke, jeder, der soviel für einen Sabo ausgibt, kann sich auch den Satelliten leisten, womit der Agent hinfällig ist.
Wir haben also eine Angriffsmöglichkeit, bei dem der Angreifer praktisch kein Risiko eingeht. Das einzige Risiko ist ein Rückschlag. Aber dazu braucht es sehr viele Ressourcen (Geld oder Zeit). Und die hat nun einmal nicht jeder. Also wird es wohl darauf hinauslaufen, dass die Uebernahme die Endzeit einläutet. Nach und nach wird SWIZZ seine Gegner eliminieren und die Felder übernehmen. Das ist ja auch das Ziel des Spiels.
Ich kann nicht sagen, wieviele Leute aufgrund der Sabo-Schläge aufgehört haben. Ich persönlich weiss von etwa 3-4, aber ich bin auch nicht der informierteste in Sachen Spieler. Ich denke aber, das ist g.labs egal, denn sie verdienen hauptsächlich an denen, die viel, viel RL Geld in ihre Sabos investieren. Dagegen ist ein normaler User, der sich vielleicht ab und zu mal ein paar GB's gönnt, absolut egal.
Alles was ich mir noch wünsche ist ein klares Statement in welche Richtung OI gehen soll, und dass das dann auch klar mitgeteilt wird. Vergesst die Bezüge zum alten OI, damit hat das alles schon lange nichts mehr zu tun. Vielmehr wird mittels der Bekanntheit des Produktnamens versucht, möglichst viele User anzulocken. Und danach wird mittels einer ausweglosen Situation (zahl Geld oder du wirst vertrieben) versucht, möglichst viel Umsatz zu machen. Grundsätzlich ist das ja auch erlaubt, aber die feine Art ist es meiner Meinung nach nicht.








