W.O.C. -Springfield- World Oil Corporation in der Krise
öpa Springfield
Mitglieder des Aufsichtsrates dieses traditionsreichen Konzerns konnten den Vorsitzenden Sebb nun endlich dazu überreden, nicht länger an seiner Führungsposition festzuhalten. Sebb, der lange Zeit als kompetente, freundliche und kooperative Führungspersönlichkeit galt, kam seiner Verantwortung in Konzernangelegenheiten in den letzten Monaten nur noch vereinzelt nach. Internen Berichten zufolge ließ er Konzernmeetings platzen, oder erschien gar nicht erst, ließ wochenlang seinen Büroschreibtisch unbesetzt, ohne sich abzumelden und traf sich lieber zu Trinkgelagen mit alten Bekannten, anstatt sich um seine brennenden Ölfelder zu kümmern.
Nun gab Sebb endlich seinen längst überfälligen Rücktritt bekannt.
Ob dieser viel zu spät angesetzte Versuch, den Sturzflug des wirtschaftlich stark angeschlagenen WOC Springfield - Konzerns aufzuhalten ist ungewiss, da offenbar innerhalb des Konzerns niemand dazu bereit ist, den vakanten Posten zu übernehmen.

Viele der Mitglieder der WOC-Springfield diskutieren bereits offen über einen schnellen Konzernwechsel, um nicht am Ende auf dem insolventen Konzern sitzen zu bleiben.
Als kommissarischer Nachfolger des Vorsitzenden wurde das Mitglied Klaus bestimmt, der sich darüber bestürzt zeigte und nun seinerseits wiederum über einen Austieg nachdenkt.
Die Angestellten hoffen nun auf eine Insolvenzberatung durch die W.O.C., damit nicht alle Arbeitsplätze verloren gehen. Die W.O.C. jedoch zeigte sich zurückhaltend, da sie lange Zeit über den tatsächlichen Zustand des Konzerns hinweggetäuscht wurde. Das Risiko sei zu hoch, auch noch die anderne Konzerne mit in den Schuldensog zu reißen, bestätigte ein Sprecher der W.O.C.








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